B I O F E E D B A C K

Biofeedback ist eine wissenschaftliche Methode, welche in der Verhaltenstherapie eingesetzt wird und es ermöglicht, die willentliche Kontrolle über normalerweise unbewusst ablaufende Körperfunktionen zu erhalten. Ein Verfahren, das einen Blick in den Körper ermöglicht und dabei hilft, ihn gezielt zu beeinflussen und zu unterstützen. Mit Hilfe des Biofeedbacks erhält man Rückmeldung über körperliche Prozesse, die der Mensch normalerweise nicht wahrnimmt. Biofeedback hilft, Erkrankungen vorzubeugen, sowie bestehende Beschwerden ohne Nebenwirkungen positiv und wirkungsvoll zu beeinflussen!

So kann durch Töne oder Lichtsignale auf dem Computerbildschirm erkannt werden, wie sich beispielsweise der Blutdruck oder die Muskelanspannung durch negative Phantasien und Gedanken verändert. Man kann sehen, oder hören, durch welche Gedanken und Bilder z.B. der Blutdruck abfällt oder ansteigt. So kann mit Hilfe des Biofeedbacks erlernt werden, körperliche Prozesse bewusst zu beeinflussen und zu steuern, also willentlich zu kontrollieren indem man beispielsweise ein Entspannungsverfahren oder innere positive Bilder dazu einsetzt.

Neben dem Blutdruck und der Muskelanspannung kann man mittels Biofeedback auch  lernen die Herzrate, die Schweißdrüsenaktivität u.v.m. zu beeinflussen.

 

 

 

Biofeedback kann bei vielen Störungen eingesetzt werden wie z.B.:

 

 -  in der Schmerztherapie bei Spannungskopfschmerz

 -  bei Migräne und Rückenschmerzen

 -  Asthma

 -  Bluthochdruck

 -  Muskelverspannungen

 -  Inkontinenz

 -  Epilepsie

 -  Verstopfung

 -  Fibromialgie

 -  Angststörungen

 -  Panikstörungen

 -  Depressionen

 -  ADHS

 -  Stressbewältigung

 -  Schlafstörungen

 -  posttraumatischen Belastungsstörungen

 -  Zähneknirschen u.v.m.

Über die Sensoren eines Biofeedbackgeräts wird die be-wusste Veränderung verschiedener unbewusst ab-laufender Körperfunktionen wie z.B.:

Muskelspannung, Hautleitfähigkeit, Hauttemperatur, Pulsfrequenz, Atmungsfrequenz- und Atemtiefe, Arteriendurchmesser der Schläfenarterie u.v.m. an einen Computer übertragen!

 

 

Über einen Bildschirm können die eigenen Körper-vorgänge in der weiteren Folge beobachtet werden. Die Aufgabe des Klienten beim Biofeedback-Training ist es, diese und andere Körpervorgänge bewusst und willentlich zu beeinflussen!

Wenn sich Blutgefäße weiten, steigt auch die Temperatur in diesem Bereich. Neben der Tem-peraturmessung, als Maß der Durchblutung, kann auch die Durchblutung des Fingers u. a. Gefäße gemessen werden. So erhält man Information, ob sich der Klient in einer Stresssituation, oder in einem Zustand der Entspannung befindet!

Elektroden, welche z.B. auf der Schultermuskulatur platziert werden, messen die Muskelspannung. Über ein abgestimmtes Training erhält der Klient die Kontrolle über seine Muskelspannung. Ziel ist es dabei, eine Verminderung der Muskelüberspannung zu erreichen, die sich oft in chronischen Schmerzzu-ständen äußert!

Eine beispielhafte Biofeedbacksitzung, bei welcher die Klientin über Sensoren, mit dem Biofeedbacksytem verbunden ist. Neben der Erfassung entsprechender Vitalparameter wird, je nach Thematik und unter Anwendung gezielter Trainingsmöglichkeiten beispiels-weise auch ein nachhaltig angenehmer Entspannungs-zustand erreicht.


 

Mittels Biofeedback können z.B. unterschiedliche Stressoren und deren Ort, wo sie sich körperlich auswirken in Verbindung gebracht werden. In weiterer Folge werden diese Stressauswirkungen mittels Biofeedbacktraining willentlich reduziert bzw. ausgeschaltet.


 

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